Stefanie Kapp CMD Therapeutin

Kooperation Kiefer – Kopf- Nacken Patienten

Eine Kooperation Kiefer – Kopf – Nacken Patienten  zu behandeln- kurzum für CMD Betroffene ist seit Januar 2018 ins Rollen gekommen.

Unterstützung kann jeder von uns gebrauchen, vorallem erst recht bei einem neuen Projekt. Wie du weisst, läuft das Projekt Kieferschmerzen loswerden erst seit einigen Monaten und steckt somit noch in den Kinderschuhen. Meine Vision ist es alle Betroffene aus dem deutschsprachigen Raum zu erreichen und Ihnen alle notwendigen Informationen, Hilfestellungen und Unterstützung zu geben, sodass ihre Beschwerden bald Geschichte sein können. CMD ist ein komplexes Krankheitsbild und benötigt immer Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen um alle Aspekte abzudecken.

Sehr wichtig ist dabei der richtige Zahnarzt. Besser gesagt die richtige Zahnärztin. Nicht viele Zahnärzte spezialisieren sich auf dieses Thema, denn es kostet viel Zeit, Weiterbildungen und Motivation. Jedoch gibt es Ausnahmen. So eine habe ich mit Dr. Annette Jasper aus München gefunden, sie ist seit 20Jahren im Einsatz und ihr Engagment für dieses Krankheitsbild CMD ist beeindruckend. Kennengelernt haben wir uns über unsere beiden Podcasts, danach ging alles sehr schnell, vom Telefonat bis zum persönlichen Treffen. Schlussendlich haben wir beschlossen eine Kooperation Kiefer- Kopf- Nacken Patienten zu unterstützen einzugehen und das Projekt Kieferschmerzen loswerden zu nutzen.

Natürlich möchte ich dir mehr über diese Zahnärztin berichten, daher haben wir ein kleines Interview für dich vorbereitet. Im Nächsten Monat wird Dr. Annette Jasper noch in meinen Podcast ausführlicher zu Wort kommen, also schau immer rein wenn neue Folgen erscheinen. Podcast.

 

Stefanie Kapp : Dr. Jasper eine kurze Vorstellung Ihrerseits für unsere Leser:

Dr. Jasper:  Mein Name ist Dr. Annette Maria Jasper. Ich bin Zahnärztin und seit 1998 in eigener Praxis in München – Zentrum am Stachus niedergelassen. Ich bin im Bereich der CMD-Diagnostik und -Therapie spezialisiert, ebenso in der navigierten Implantation.

Stefanie Kapp: Seit wann sind Sie als Zahnärztin tätig und was ist Ihre Motivation?

Dr. Jasper:

Nach dem Abitur wusste ich -wie so viele – nicht, was ich werden wollte. Ich hatte viele Interessen, besonders hervorstachen Kunst und Mathematik. In meiner Familie gibt es bereits eine Ärztin und einen Kieferorthopäden. Beide schwärmten von ihren Berufen. Da ich handwerklich tätig sein wollte, entschied ich mich für Zahnmedizin und blieb dabei.

 

Stefanie Kapp: Welche Patienten werden von Ihnen behandelt – mit welchen Beschwerden?

Dr. Jasper:

In meiner Praxis werden nahezu alle Probleme, die mit Zähnen und Zahnfleisch zu tun haben, behandelt. Meine Spezialgebiete sind die Implantologie und die Diagnostik und Therapie von Funktionsstörungen des Kausystems. Das bedeutet: Zu mir kommen Menschen, die an Tinnitus, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen leiden oder Kieferschmerzen haben.

Stefanie KappWarum haben Sie sich auf dem Bereich der CMD spezialisiert?

Dr. Jasper:

Ich habe schon sehr früh festgestellt, dass Menschen, die derartige Probleme haben, nicht wissen, an wen sie sich wenden können. Zusätzlich ist die Behandlung von derartigen Funktionsstörungen kein Lehrmaterial an den Unis. Das bedeutet, dass die Kollegen das Thema oft meiden. Mich jedoch interessieren die vielfältigen Symptome und die Ursachensuche. Die CMD ist eine multifaktorielle Erkrankung und aus diesem Grund nicht schnell zu behandeln.

Stefanie Kapp: Wie haben Sie sich als Zahnärztin weiter qualifiziert und ausgebildet um CMD als  Schwerpunkt anbieten zu können?

Dr. Jasper:

Ich habe viele unterschiedliche Fort- und Weiterbildungen absolviert und eine Prüfung gemacht, die mir offiziell erlaubt, diesen Titel zu führen.

Stefanie Kapp:  Nehmen Sie uns mit in ihren Praxisalltag, wie finden die Patienten zu Ihnen, wie lange dauert der Zahnarztbesuch und was erwartet den einzelnen Patienten?

Dr. Jasper:

Viele meiner Patienten kommen durch Internetsuche zu mir, ebenso viele durch eine Überweisung ihres Orthopäden oder Physiotherapeuten. In der ersten Sitzung mache ich eine gründliche Anamnese und Diagnostik. Eine Behandlung findet in der ersten Sitzung in der Regel nicht statt.

Stefanie Kapp:  Wie erfolgt die Diagnosestellung einer CMD von Ihnen? Welche Messverfahren nutzen Sie?

Dr. Jasper:

Als erstes ist die Anamnese sehr wichtig, dann die klinische Untersuchung. Erst danach werden instrumentelle Meßverfahren eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt steht bereits fest, dass eine CMD besteht. Jetzt geht es „nur“ noch darum festzustellen, wie die Therapie auszusehen hat und in welcher Bissposition die Schiene erfolgen soll. Ich setze ein Ultraschallverfahren ein, um festzustellen, wie das Kiefergelenk funktioniert, wo es klemmt, wo eine Diskusverlagerung vorliegt und um alle Werte wie Gelenkbahnneigung zu erhalten. Um die genaue und gewünschte optimale Kiefergelenksposition zu erhalten setze ich ein Verfahren ein, welches mit Sensorplatten arbeitet. Es handelt sich um ein computerunterstütztes intraorales Stützstiftregistrat.

Stefanie Kapp: Sie bieten Akupunktur als Behandlung für Ihre Patienten an. Bei welchen Beschwerden setzen Sie das ein?

Dr. Jasper:

Akupunktur setze ich vor allem bei akuten Beschwerden ein, also gegen Schmerzen und Muskelverspannungen. Es ist ein hervorragendes Werkzeug, um Verspannungen und Schmerzen zu lösen, ganz ohne Nebenwirkungen.

Stefanie Kapp:

Ihre Zahnarztmedizin findet ausschließlich ganzheitlich statt. War das seit schon Beginn Ihrer Tätigkeit der Fall oder hat sich das im Laufe der Berufserfahrung eingestellt?

Dr. Jasper:

Das war nicht von Beginn an so. Es war ein Prozess. Die Schulmedizin ist natürlich sehr wichtig, jedoch bei vielen Fragestellungen nicht ausreichend. Ich habe mich immer mehr für naturheilkundliche Verfahren interessiert. Die chinesische Medizin und Ayurveda haben mich sehr geprägt. Um die Akupunktur zu erlernen war ich eine Zeit lang in China. In den letzten Jahren habe ich mich auch viel mit der tibetischen Medizin beschäftigt. Körper-geist und Seele gehören eben doch zusammen. Der Mensch ist eben keine Maschine.

Stefanie Kapp: Sie haben neben ihrer Zahnarztpraxis noch natürliche Produkte für die Zahnhygiene erstellt. Wie kam es zur Entstehung von Muskanadent und welche Produkte verkaufen Sie?

Dr. Jasper:

Es handelt sich um eine Zahnpasta, ein Mundwasser, eine Lippenpflege und ein Zungengel für die Reinigung der Zunge. Die Entwicklung dieser Produkte spiegelt eigentlich mein Leben wieder. Ich war schon seit langer Zeit sehr unzufrieden mit den herkömmlichen Produkten. Weiterhin habe ich meinen Patienten sehr genau zugehört. Diese wollen nämlich vermehrt natürliche Produkte, keine Chemie, keine Aromastoffe und vor allem kein Fluorid. Der letze Punkt war meine eigene Krebserkrankung. Ich machte selbst die Erfahrung, wie es ist empfindliches, geschwollenes und gereiztes Zahnfleisch zu haben, welches Chemie einfach nicht erträgt. Ich fühlte mich verpflichtet, die entsprechenden Produkte zu entwickeln.

Stefanie Kapp:

Sie werden Kieferschmerzen loswerden als ärztliche Leitung fachkundig unterstützen. Auf diese Zusammenarbeit freue ich mich besonders, was möchten Sie als Schlusswort unseren Lesern mit auf ihren Weg geben?

Dr. Jasper:

Die Tibeter sagen: „Jede Erkrankung ist das äußere Zeichen einer seelischen Erkrankung“. In meinen Augen ist dies genau so. Ich bin jeden Tag dankbar und glücklich, wenn ich Menschen auf diesem Weg begleiten darf und ihnen helfen kann. Da ich weiß, dass sehr viele Menschen im Internet Recherche betreiben, möchte ich gemeinsam mit „Kieferschmerzen loswerden“ und Frau Kapp fundierte und wirkungsvolle Hilfe anbieten.

Vielen Dank an Frau Dr. Annette Jasper für dieses Interview. Wenn du zahnärtzliche Fragen hast oder Unterstützung brauchst, dann melde dich über das Kontaktformular und ich werde deine Anfrage weiterleiten.  Gemeinsam sind wir stark!

Website Dr. Annette Jasper

Facebook Seite Dr. Jasper

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Kooperation für Kiefer - Kopf- Nacken Patienten

 

 

2 Gedanken zu “Kooperation Kiefer – Kopf- Nacken Patienten”

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